Wie du das perfekte Fokus-Keyword für deinen Blogartikel findest

Wie wir schon einmal in einem anderen Blogartikel erwähnt haben:
Guter Content beginnt mit der Wahl des richtigen Fokus-Keywords, manchmal auch Haupt-Keyword genannt.

Denn das ist die Voraussetzung dafür, dass dich deine Wunschleser auf Google und Co. überhaupt finden. Ein starkes Fokus-Keyword bedeutet mehr Traffic, mehr Leser und damit mehr potenzielle Kunden.

Wenn du zielgerichtetes Content-Marketing betreiben willst, ist eine Keyword-Recherche also unverzichtbar. Sie hilft dir, die Begriffe zu identifizieren, nach denen deine Zielgruppe wirklich sucht. Das ist viel effektiver, als Keywords aufs Geratewohl herauszupicken.

Dank spezieller Online-Tools ist das Ganze auch gar nicht so schwer – selbst als SEO-Anfänger kannst du in wenigen Schritten eine Keyword-Recherche durchführen.

In 3 Schritten zum Fokus-Keyword

1. Vom Brainstorming zum Seed-Keyword

Los geht es mit einem sogenannten Seed-Keyword.
Das klingt vielleicht erstmal unlogisch. Schließlich ist das Bestimmen deines Keywords ja das Ziel deiner Recherche – wie kann es dann gleichzeitig der erste Schritt sein?

Ganz einfach:
Das Seed-Keyword bildet lediglich den Ausgangspunkt deiner Suche.

Überleg dir also, worüber du schreiben möchtest. Dazu sammelst du dann passende Stichworte – lass deiner Kreativität freien Lauf!

Zur Inspiration kannst du dich beispielsweise fragen, was dein Produkt oder deine Dienstleistung einzigartig macht oder welche Bedürfnisse deine Zielgruppe hat. Auch ein Blick auf deine Konkurrenz kann dir Ideen geben.

Die gesammelten Begriffe tippst du jetzt nacheinander in dein Keyword-Tool ein. Dieses spuckt dir dann weitere Keyword-Vorschläge aus.

Zum Thema Tools:
Die einfachste Option ist ganz klar Google Suggest, die automatische Vervollständigung der Suchmaschine. Und auch die Vorschläge für „ähnliche Suchanfragen“ am Ende der Suchseite können dir Ideen liefern.

Daneben gibt es unzählige weitere Keyword-Tools, einige davon sind kostenpflichtig. Viele sind aber zumindest teilweise auch kostenlos nutzbar, zum Beispiel Answer the Public oder SEORCH.

2. Sortieren und auswerten

Als Nächstes geht es daran, die gesammelten Begriffe unter die Lupe zu nehmen, zu sortieren und dann aus allen Kandidaten das perfekte Fokus-Keyword auszuwählen.

Das tust du, indem du die einzelnen Vorschläge auf bestimmte Werte überprüfst.
Dabei sind vor allem zwei Zahlen wichtig:

  1. Das Suchvolumen: Diese Zahl gibt an, wie oft das Keyword im Monat gesucht wird.
  2. Die SEO Difficulty: Dieser Wert beschreibt, wie schwierig ist es, für dieses Keyword auf der ersten Suchseite zu ranken. Je höher er ist, desto mehr müsstest du dafür investieren.

Du kannst diese Zahlen ebenfalls mithilfe spezieller Online-Tools herausfinden, zum Beispiel mit Ubersuggest.

Im Allgemeinen gilt beim Vergleich der Werte:
Ein starkes Fokus-Keyword hat ein möglichst hohes Suchvolumen und eine möglichst niedrige Schwierigkeit, also wenig Konkurrenz.

Weil das in der Regel eher schwierig zu finden ist, musst du vermutlich irgendwo einen Kompromiss eingehen. Mit der Zeit entwickelst du aber ein Gespür dafür, welche Keywords für dich Sinn machen.

Daneben solltest du außerdem ein paar ähnliche Begriffe bzw. Synonyme als zusätzliche Keywords festlegen – auf diese Weise maximierst du deine Chancen, höher gerankt und leichter gefunden zu werden.

Und zu guter Letzt:
Verwende jedes Keyword nach Möglichkeit nur ein Mal. Sonst würden deine Blogartikel untereinander konkurrieren, was Google mit Recht verwirren und dadurch auch schlecht bewerten würde – ein Artikel sollte stets DER Anlaufpunkt für ein bestimmtes Problem sein und eindeutig zur Lösung führen.

Wenn du dich selbst nicht für einen Lösungsweg entscheiden kannst, wieso sollte es Google tun?

3. Nicht vergessen: die Suchintention

Bevor du nun mit dem Schreiben loslegst:
Ein letztes, aber extrem wichtiges Element der Keyword-Recherche fehlt noch – die Bestimmung der Suchintention.

Das bedeutet also:
Welches Ziel verbirgt sich hinter der Suchanfrage?
Was will der Nutzer erreichen, wenn er das Fokus-Keyword in die Suchmaschine eintippt?

Die allermeisten Suchanfragen fallen unter eine dieser drei Intentionen:

  • sich informieren
  • einen Kauf abschließen
  • eine bestimmte Seite finden

Schau dir dazu einfach die erste Seite der Suchergebnisse für dein Fokus-Keyword an:
Was für Seiten und Formate werden dir angezeigt?
Nachrichten oder persönliche Blogposts?
Tutorials oder Rezensionen?

All das gibt dir Aufschluss darüber, was dein potenzieller Kunde sehen möchte.
Warum dieser Schritt so entscheidend ist:
Ohne Verständnis der Suchintention ist es so gut wie unmöglich, relevante Inhalte zu kreieren.

Es ist zum Beispiel sinnlos, wenn dein Leser sich nur erste Informationen sucht, du ihn aber direkt zu deinem Online-Shop leitest. Und Inhalte, die nicht relevant sind, werden von Google nicht bzw. schlecht gerankt.

Erst wenn du die Suchintention kennst, kannst du also wirklich hochwertige Texte erstellen.

Vom Fokus-Keyword zum Content

Jetzt bist du endlich startklar – also nichts wie los:
Was alles zu einem perfekten Blogpost gehört, haben wir für dich hier Schritt für Schritt zusammengefasst.

Aber nochmal zurück zum Thema Keywords:
Denk daran, dein Fokus-Keyword und deine Neben-Keywords natürlich in den Textfluss zu integrieren – am besten mit einer Dichte von etwa 1–3 % im Verhältnis zur gesamten Wortanzahl.

Behalte beim Schreiben außerdem immer die zugrunde liegende Suchintention im Kopf und mach dir bewusst, auf welcher Awareness-Stufe sich dein Leser befindet.
Ist er auf der Suche nach allgemeinen Informationen? Kennt er dein Produkt schon oder ist er sogar schon kaufbereit?

Nur wenn du das beachtest, kannst du die passenden CTAs (Call-to-Action) einbauen und den Leser erfolgreich zum Kunden konvertieren.

Grundsätzlich gilt:
Je spezifischer die Suchanfrage bzw. das Keyword ist, desto höher ist die Chance auf eine Conversion.

Das Fokus-Keyword – viel mehr als nur ein Wort

Du siehst also:
Bei der Wahl des Fokus-Keywords geht es um weit mehr als einfach nur das Aussuchen eines Begriffs, der irgendwie zum Thema passt.

Du musst deine Zielgruppe ganz genau kennen, damit du ihre Suchintention bestimmen kannst. Nur wenn du diese verstehst, kann dein Content wirklich deine Leser erreichen.

Zugegeben, die Keyword-Recherche macht nicht unbedingt wahnsinnigen Spaß. Aber sie hilft dir, dein Content-Marketing effektiver zu machen.

Denn ohne SEO bzw. Fokus-Keyword kein Ranking –
und damit kein Traffic.

Das muss auch nicht viel Zeit oder Budget in Anspruch nehmen. Und Content, der aus mangelnder Sichtbarkeit nicht gelesen wird, kostet dich unterm Strich viel mehr.

Falls du nun Lust auf mehr SEO hast: In diesem Artikel erklären wir dir, wie du deinen Text rundum bereit für die Suchmaschinen machst.

Wenn du noch Unterstützung bei der Optimierung brauchst, helfen wir dir gerne.
Schick uns einfach eine unverbindliche Anfrage mit deinem Anliegen. Wir freuen uns auf dein Projekt!

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