Warum jetzt die beste Zeit ist, ein Buch zu schreiben

Im Buddhismus heißt es: »Relax. Everything is out of control.«

Das konnte ich lange mit einem Kopfnicken absegnen.
Aber das ist auch einfach, das zustimmende Nicken, wenn im Hintergrund alles wie gewohnt weiterläuft.

Seit ein paar Wochen ist es irgendwie ernst geworden.
So langsam bekommen wir alle einen kleinen Geschmack davon, was »everything is out of control« für einen Rattenschwanz an Improvisationsleistung nach sich ziehen kann.

Die Schulen sind zu.
Durch die geplünderten Klopapier-Regale pfeift der Wind.
Und vor allen Zukunftsplänen, die weiter als drei Tage reichen, steht erst einmal ein dickes, fettes, adipöses Fragezeichen. Als wäre es ein Türsteher vor einem Szeneclub.

Corona stellt unsere Pläne, ja, vielleicht sogar unsere Zeitrechnung vor eine ganz neue Prüfung.
Gerade müssen wir alle sehen, wie wir nun möglichst schnell Meister im Umdisponieren werden.

Aber: Wir sind damit nicht allein!

Neue Zeiten für Autoren bei Verlagen

Für Autoren heißt es im Moment: keine Premier-Lesung. Auch keine weiteren Lesungen. Eigentlich überhaupt keine Lesungen.
Wann das nächste Buch gedruckt wird? Keine Ahnung. Es sitzt aktuell keiner mehr im Verlagsbüro, der diese Frage beantworten könnte. Oder Zeit dafür hätte. Man weiß im Verlagshaus selbst nicht so genau, wie es weitergehen soll.

Kurzarbeit ist immer angesagter und systemrelevante Arbeit ist das Zauberwort der Stunde.
Das hat zum Teil auch negative Auswirkungen auf Autoren, die in einem Verlagsvertrag hängen.
Denn für viele von ihnen beutetet die aktuelle Lage, dass es keine Zeit gibt, das eigene Buch weiterzuschreiben oder überhaupt anzugehen.

Und dann noch die Sache mit der Inspiration. Auch schwierig geworden, wenn die Unsicherheit von allen erdenklichen Richtungen anklopft.
Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung wäre hier das bessere Zauberwort, oder?

Sei großzügig gegenüber deiner Zukunft

Wir wissen in solchen Zeiten wie diesen nicht, wie die Zukunft aussieht und wann alles wieder „normal“ wird.
Gut, strenggenommen wissen wir das eigentlich nie. Es sei denn, du hast hellseherische Fähigkeiten.

Momentan wird uns diese ungewisse Zukunft jedoch jeden Tag mit der dicksten Schicht unter die Nase gerieben.
Wir haben nicht mehr unseren gewohnten Alltag, der uns wie sonst sanft Struktur und Sicherheit gibt.

Ich muss zugeben: Mir macht das manchmal Angst.
Und trotzdem denke ich, dass gerade diese jetzige Krisenzeit eine gute, ja, vielleicht sogar die beste Zeit ist, um ein Buch zu schreiben.

Also, auf was wartest du noch?

Der französisch-algerische Schriftsteller Albert Camus hat einmal gesagt: »Die wahre Großzügigkeit gegenüber der Zukunft besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben.«

Für mich ist das im Moment die klügste Herangehensweise, um mir diese unsichere Zeit zu erleichtern. Denn er hat recht.
Wir können vielleicht nicht mit weitreichenden Plänen eine gefühlte Sicherheit herstellen. Aber wir können heute, an diesem Tag, alles dafür geben, dass es besser wird.
Denn dann haben wir wirklich alles für unsere Zukunft getan.

Bist du dafür bereit?

Dein Selbstverständnis ist entscheidend – denn Schreiben ist deine Passion, oder?

Du bist Autor.
Wie könntest du dir selbst und auch deiner Zukunft gegenüber großzügiger sein, als wenn du schreibst?

In Krisenzeiten müssen wir uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist, was wir wirklich können und worin unsere einzigartigen Talente liegen.
Wir sehen im Moment sehr deutlich, dass wir nicht ewig Zeit haben, ein Herzensprojekt aufzuschieben.
Von heute auf morgen kann der Alltag ein völlig anderer sein.

Zeit ist immer ein Gut, das es jetzt zu nutzen gilt und nicht morgen.
Für uns Autoren ist das Schreiben am wichtigsten.
Es ist jedoch nicht unsere Aufgabe, uns jetzt mit Zweifeln selbst zu entmutigen, nur weil wir nicht wissen, was kommen wird.

Was ist aber nun unsere Aufgabe in Krisenzeiten wie diese?

Unser Job ist es jetzt, in der Gegenwart zu bleiben.
Unser Job ist es, uns einzig dem Prozess des Schaffens hinzugeben.
Das ist alles, was wir im Moment de facto tun können und worauf wir Einfluss haben.
Uns wie ein kleines Kind hingegeben. Noch tiefer in unsere Gedankenwelt abtauchen, die eigenen Ideen noch etwas intensiver erleben, sie genießen und sie schlussendlich auf das weiße Papier bringen.
So viel wir können, so viel es unser neuer Alltag zulässt.

Damit schaffen wir uns selbst Sicherheit.
Ich glaube, das ist die große Chance, die uns diese Zeit gerade einräumt.
Wir können mit Fokus und Hingabe wieder mehr zu dem Ursprünglichen zurück, was uns eigentlich antreibt.

Du bist nicht ohne Grund Autor oder Autorin, oder?

Du schreibst ein Buch oder auch viele Bücher, weil du etwas zu sagen hast.
Also, sag es. Jetzt.
Lass deine wertvollen Gedanken nicht in irgendwelchen verstaubten Winkeln deiner Gehirnwindungen einrosten.
Für irgendwen könnten sie wichtiger oder vielleicht sogar lebensverändernder sein, als du es dir vielleicht gerade ausmalen kannst.

Sätze wollen geschrieben und gelesen werden. Verwehre ihnen das nicht.
Lass dich von dem treiben, was momentan durch dich hindurch treibt.
Hingebung gibt dir Kraft und lässt dich zumindest für ein paar Stunden den Rest um dich herum vergessen.
Und genau das ist schreibens- und lesenswert. Nicht zuletzt deine Leser werden dir diese Hingabe danken.

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Hab keine Angst, nur weil momentan der Riese und scheinbare Monopolist Amazon kein verlässlicher Distributor mehr ist.
Mach dir auch keine Gedanken um potenzielle Lieferschwierigkeiten, denn dafür gibt es ja mittlerweile die digitale Variante von Büchern: E-Books.

Vor allem in Krisenzeiten wie diesen, in denen das Drucken oder Verschicken aus strukturellen Gründen wegfallen kann, bieten E-Books eine sichere Alternative.
E-Books können, im Gegensatz zu physischen Büchern (und auch unabhängig von Krisenzeiten), immer verkauft werden und ermöglichen dir somit mehr Unabhängigkeit und Spielraum.

Noch eine letzte Beruhigung von meiner Seite:
Falls sich das alles für dich schon ganz gut anhört, du aber noch keine Erfahrung als Self-Publisher hast, spezielle Unterstützung benötigst oder vielleicht sogar bisher nur eine Idee für dein Buchbaby hattest:
Schreib mir einfach eine Nachricht und ich schaue mir dein Projekt genauer an!

Corona kann uns mal.

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