Warum dein Podcast unbedingt Untertitel und ein Transkript braucht

Ich liebe Podcasts.

Nachrichten höre ich mir während der U-Bahn-Fahrt mit einem geräuschminimierenden Headset an.
Abends beim Kochen gibt es wirtschaftliche und wissenschaftliche Auseinandersetzungen und vor dem Schlafengehen höre ich die Erzählungen von Michael Köhlmeier und tauche dabei in die sagenhafte Welt der griechischen Mythologie ein.

Aber nicht alle sind so wie ich.
Nicht alle können oder mögen das und nehmen sich auch die Zeit dafür.

Möchtest du auf diese Zuhörer einfach so verzichten?

Erweitere die „digital accessiblity“ deines Podcasts

Mithilfe eines Transkripts kannst du deinen Podcast barrierefrei gestalten, indem du dessen Zugänglichkeit für z. B. Schwerhörige und Taube erweiterst.

Gleichzeitig sprichst du – wortwörtlich – eine breitere Zielgruppe an.

Es gibt unterschiedliche Lerntypen und z. B. visuelle Menschen nehmen Inhalte am besten auf, wenn sie diese in geschriebener Form erhalten.

Darüber hinaus kann eine Transkription deines Podcasts auch eine kleine „Liebesgeste“ an Nicht-Muttersprachler sein, die sich für dein Angebot interessieren.
Es kann auch für diejenigen, die sich gerade in einer lauten Umgebung aufhalten und kein gutes Headset haben, eine Möglichkeit sein, das Wissen aus dem Podcast trotzdem zu erhalten.

Stellst du ihnen also zusätzlich ein Transkript zur Verfügung, können sie dich und deine Inhalte kennenlernen, anstatt frustriert woanders suchen zu müssen.

Werde leichter gefunden

Keywords, Keyword, Keywords …

Ja, durch eine Transkription verbessert sich auch dein SEO wesentlich. Punkt.

Und es ist auch ganz logisch, warum:
Sobald du relevante Inhalte thematisierst, werden Keywords auf natürliche Art ins Gespräch eingebaut.
Dabei kannst du fast zusehen, wie deine Site das Ranking hochklettert.
Denn die sogenannten „scrapers made in Silicon Valley“ haben nur das Lesen erlernt.
Und das ist ein Publikum, das du nicht ausschließen willst, oder?

Also: Eine hochwertige Transkription stellt einen wichtigen Baustein deines Onlineauftritts dar, um deine Präsenz und Sichtbarkeit zu erhöhen.

An der Stelle noch ein kleiner Hinweis:
Überprüfe die Häufigkeit der Keywords am Ende, um sicherzustellen, dass du noch im optimalen Bereich liegst und nicht unabsichtlich „keywords stuffing“ betreibst. Die gesprochene Sprache neigt ja bekanntlich zu Wiederholungen.

Biete eine bessere Nutzererfahrung aka „User Experience“

Transkriptionen bieten Benutzern eine Vielzahl von Möglichkeiten, um gezielt genau das zu finden, was sie interessiert – was wiederum dein Ziel ist.

Wenn du bisher noch nicht daran gedacht hast, musst du dich übrigens nicht schlecht fühlen.

Hierzu ein kleines Beispiel …

Wer das Jahr 2020, (ganz nebenbei ein miserables Schicksal für solch ein wunderschönes Palindrom), im deutschsprachigen Raum erlebt hat, hat ihn (gewollt oder ungewollt) auch erlebt:
Dr. Christian Drosten, Virologe und Märtyrer für die Wissenschaft.

Er und der Coronavirus sind in aller Munde. Und nicht nur die breite Bevölkerung, sondern auch die Politik, hängt an seinen Lippen.
Und doch hat es lange Zeit gedauert und die Anregung (eher die Aufregung) der Zuhörer erfordert, bis seine Inhalte endlich transkribiert wurden.

Beim heutigen Stand (Juli 2020) handelt es sich um ein gewaltiges Konvolut von insgesamt 382 zweispaltig formatierten Seiten. Eine Menge an Wissen. Über 40 Stunden an Audiomaterial, das in 50 Folgen besprochen wird.

Dabei frage ich mich aber:
Wer tut sich das an, wenn man nur eine ganz bestimmte Frage hat?

Niemand, ganz genau.

In einer besser zugänglichen Form ist alles jedoch plötzlich ganz einfach: über ein Transkript mit Suchfunktion.
Einfach und bequem … perfekt, oder?

Ich finde, es geht sogar noch besser, noch genauer.

Wenn dein Podcast z. B. länger als 15 Minuten ist, (und ganz besonders, wenn die Dauer sogar eine Stunde oder mehr beträgt), solltest du bei jedem Sprecherwechsel einen Zeitstempel dazu setzen.
Dies ermöglicht es deinen Besuchern, die für sie interessante Audiostelle anhand des Transkripts minutengenau zu finden.

Ein Transkript ist also nur der Anfang

Wenn deine Inhalte kurz und knackig sind, die Transkription also weniger als 5.000 Zeichen enthält, könntest du sogar die YouTube-Beschreibung damit füllen – was uns wieder zum Thema SEO bringt.
Und der Kreis schließt sich.

Ist dein Podcast länger, lässt sich anhand einer Transkription auch eine Zusammenfassung erstellen, die das Interesse potenzieller Zuhörer weckt.
Diese soll eine übersichtliche Gestaltung haben, damit die Nutzer sie schnell überfliegen können, bevor sie entscheiden, ob sie sich damit tiefer auseinandersetzen möchten.

Wenn das vollständige Transkript beispielsweise in YouTube inkludiert werden kann, muss dein SEO nicht darunter leiden, denn ein Transkript ist auch die Basis für Untertitel.
Und Untertitel sind wiederum das beste Mittel, um professioneller zu wirken und z. B. auch Taube, Schwerhörige und Nicht-Muttersprachler zu erreichen.
Bzw. genauso auch Menschen, die sich gerade in einer lauten Umgebung befinden und weder Kopfhörer noch Headset verfügbar haben.

Willst du deine Reichweite sogar noch mehr erweitern?

Du ahnst fast ja schon die Antwort …
Wenn du deine audiovisuellen Inhalte auch übersetzen lassen willst, brauchst du als Erstes ein Transkript!

Exzerpte deiner Transkription können auch ganz leicht in jeglichem Social-Media-Kanal verwendet werden, um deine Botschaft zu verbreiten und anderen Menschen die Möglichkeit geben, diese überhaupt zu entdecken.

Fazit

Es ist eigentlich glasklar:
Eine hochwertige Transkription ist das perfekte Mittel, um das Potenzial deines Podcasts zu maximieren, um deinen Zuhörern genau das zu geben, was sie suchen bzw. brauchen, und auch, um ihr Engagement damit zu erhöhen.

Wir haben in diesem Artikel bereits darüber berichtet, dass es unterschiedliche Arten von Transkriptionen gibt und dass sich für diesen Zweck am besten eine sogenannte geglättete Transkription eignet.

Wo soll ich nun beginnen?

Nun ja, in jedem Fall weißt du nun schon einmal über die Möglichkeit einer Transkription Bescheid und bist auch vielleicht bereits davon überzeugt, dass dein Podcast ein Transkript brauchen könnte.

Aber:

»Wer etwas weiß, der kann noch nichts. Doch auch das Können bewirkt nichts. Erst das Tun verändert die Welt.«

…, so einer der Coaches, dessen Webauftritte ich persönlich betreue, (übrigens auch mit Untertiteln für Vimeo, YouTube, Facebook & Co. und Verschriftungen dessen Seminare).

Wenn auch du Unternehmer oder Selbstständiger bist und an chronischem Zeitmangel leidest, kannst du in uns einen verlässlichen und qualifizierten Partner für dein Anliegen, deinen Podcast auf das nächste Level zu heben, sehen.

Und wir möchten dabei schlussendlich genau das für dich tun, was wir gut können, damit du wiederum das tun kannst, was dich bewegt und wofür du brennst – eben für die Inhalte deines Podcasts.

Eine professionelle Lösung ist allerdings nicht grundsätzlich die optimale Lösung, da viele Podcasts zunächst mit einem nur kleinen Budget starten.

Viele Studenten öffnen z. B. einen YouTube-Kanal noch während ihres Studiums in einem Lean-Start-up-Konzept.

Für diese Art von Gruppen gibt es auch andere Lösungen.
Wie z. B. eine extrem zeitintensive (jedoch 0-Budget-Lösung) bis hin zu Lösungen für ein sehr kleines Budget von 10–15 €/Audiostunde für den sprachbegeisterten Selbermacher. Um nähere Infos dazu werde ich mich in einem nächsten Artikel kümmern.
Also, stay tuned …

Zu welcher Gruppe gehörst du und dein Podcast?
Wir freuen uns, dein Projekt kennenzulernen!

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