Mindset-Fails, die Texter:innen oft scheitern lassen

… oder: Warum dir dein Hirn oft einen Strich durch die Rechnung macht.

Oder auch:
Die Mindset-Ohrfeige aka Watschen,
die du vielleicht gerade ganz dringend brauchst. 😉

Vor ein paar Tagen hab ich einen super inspirierenden Artikel einer meiner Lieblings-Autoren gelesen, der für mich einfach mindblowing war.
Und zwar über Tipps gegen Mindset-Fails, die ich in diesem Artikel für (angehende) Texter:innen mit meinen eigenen Erfahrungen gespickt „übersetzen“ will.
Mindestens genauso mindblowing, versprochen.

Warum bzw. wann solltest du weiterlesen?

  • … wenn du das Gefühl hast, momentan nicht weiterzukommen
  • … wenn du nicht weißt, warum gerade so vieles einfach nicht klappen will
  • … wenn du einfach nur frische Inspiration & Motivation haben willst
  • … oder wenn du wissen willst, warum du einfach immer wieder (vermeintlich) failst

Du bist in jedem Fall damit nicht allein, das steht schon mal fest.
Selbst, wenn jeder Punkt gerade auf dich zutrifft.
I’ve been there.

Wenn du dich übrigens mit anderen Texter:innen darüber austauschen willst, ist meine private Gruppe auf Facebook der richtige Ort dafür!
Schau einfach mal vorbei und hol dir Unterstützung und Inspiration von Gleichgesinnten!

Lass uns jetzt aber erst einmal die Mindset-Fails anschauen, die dich als Texter:in scheitern lassen können:

Mindset-Fail # 1:
Wenn du nur mit der Masse mitschwimmst, wirst du scheitern

„Society everywhere is in conspiracy against the self-reliance of every one of its members.”
Ralph Waldo Emerson

Will heißen, wenn du dich immer jedem oder auch einfach nur einem anderen anpassen willst, um brav „mitzuschwimmen“, wirst du nicht aus der Masse herausstechen.

Genau das ist aber für eine:n Texter:in entscheidend:
ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, eine Nische und eine darauf zugeschnittene Zielgruppe.

Texter:innen mit Bauchläden können zwar unglaublich „busy“ sein, ganz besonders auf Freelancer-Plattformen.
Dies wird sie aber nicht erfolgreich und schon gar nicht ein Business mit einer Personal-Brand aufbauen lassen. Es wird sie eher in den Burnout führen. True story.

Um als Texter:in wirklich erfolgreich zu sein, MUSST du aus der Masse herausstechen. Und zwar, um höhere Preise als Expert:in zu rechtfertigen, die dein Leben hauptberuflich finanzieren können.
Qualität über Quantität.
Und du musst genau das hinausschreien und z. B. mit (Content-)Marketing „okay sein“.
Du musst dich im Endeffekt als Expert:in für deine Nische positionieren.

Wenn du nur mit der Masse mitschwimmst, bist du nur ein weiterer Fisch im ohnehin schon völlig überfüllten Goldfischglas.
Ein Goldfischglas mit Low-Budget-Textern, Low-Budget-Aufträgen und Low-Budget-Kunden.
Sei kein Goldfisch, sei ein schillernder Koi, mindestens!

Mindset-Fail # 2:
Ohne Konsistenz und Geduld wirst du scheitern

Vielleicht suggerieren dir ein paar Facebook-Ads für schwammige MLM- oder „Get-rich-quick“-Angebote etwas anderes, aber du wirst als Freelance-Texter:in leider nicht über Nacht erfolgreich werden. Punkt.
Auch nicht in ein paar Wochen. Vielleicht noch nicht einmal in ein paar Monaten.

Aber du hast mit einer überzeugenden Personal-Brand großes Potenzial, dies mit viel Durchhaltevermögen zu erreichen!
Dafür braucht es halt nur mehr, als nur eine Website online zu stellen und ein paar Akquise-E-Mails zu schreiben.

Ganz besonders, wenn du dich für die Marketing-Strategie des nachhaltigeren und authentischeren Content-Marketings entschieden hast, musst du am Ball bleiben und darfst dein Vertrauen in die Sache nicht verlieren.

Sieh den Aufbau deiner Personal-Brand nicht als Nebenerwerb, „was du halt jetzt mal ausprobierst und schaust, was dabei rauskommt.“
So wird es nämlich nicht funktionieren.
Absolut verständlich, denn Kunden wollen nicht für irgendeinen hingerotzten Text bezahlen, der keiner Leidenschaft für die Sache entspringt.
Sie wollen
a) einen Spezialisten
und b) jemanden, der ihnen die beste Lösung für sie bringt
sowie c) jemanden, der für ihr Thema mindestens genau so brennt wie sie selbst.

Mindset-Fail # 3:
Wenn du denkst, dass Content-Marketing Zeit- und Geldverschwendung ist, wirst du langfristig scheitern

Ein altes Sprichwort besagt: Nichts im Leben ist umsonst, nur der Tod.
In der westlichen Hemisphäre wird das sehr oft monetär ausgelegt und führt irgendwann sogar zur Überzeugung, dass alles, was tatsächlich umsonst ist, nichts taugt.

Daneben besteht (leider) auch noch die Überzeugung, dass man, um zu verkaufen, hart dafür arbeiten müsste.
Ja, selbstständig zu sein, IST hart. Aber nicht das Verkaufen an sich.
Denn jemand, der seine Dienstleistung oder sein Produkt hart anpreisen muss, hat eigentlich schon verloren. (Oder hast du jemals einen Apple-Werbespot im Fernsehen gesehen? …)

Überleg selbst: Kaufst du lieber etwas, das du unbedingt willst, weil es xy macht, yz davon erzählt hat und auch xyz tatsächlich schöner/dünner/jünger gemacht hat? Oder lieber das, von dem dir der Callcenter-Agent eingeredet hat, dass du, wenn du jetzt nicht zuschlägst, es für immer bereuen wirst – obwohl du vor dem Anruf nicht einmal einen Piep darüber gehört hattest?

Heute geht Verkaufen anders.
Googel mal „Permission-Marketing“.
Das ist authentisches und ehrliches Verkaufen.
Ohne aggressives oder nerviges Überzeugen.
Und eben genau das ist auch Content-Marketing.

Besonders easy in den heutigen Social-Media-Zeiten.
In a nutshell:

  • Du schreibst über das, was dich und dein Business ausmacht, wofür du stehst, welche Erfahrungen du damit hast und welchen Mehrwert du darin für dich und andere siehst.
  • Du erzählst dazwischen auch immer wieder von deiner Dienstleistung und wartest geduldig auf deine Traumkund:innen, die im Durchschnitt siebenmal mit dir und deinem Angebot in Kontakt gekommen sind.
  • Diese Traumkund:innen kommen auf dich zu, nicht andersrum, und wollen inspiriert und freiwillig(!) deine Hilfe – weil ihnen gefällt, was du in deinem Content-Marketing präsentierst.

Hammer, oder?

Mindset-Fail # 4:
Im stillen Kämmerlein wirst du scheitern

Und das gilt nicht nur für die Ideen, die du dort akribisch ausgearbeitet, aber dann tief in der Schreibtischschublade vergraben hast.

Das gilt auch für dein Business generell, wenn du Angst hast, dich und deine Dienstleistungen, also das, mit dem du andere unterstützen kannst, zu zeigen.
Sorry, aber bei Online-Businesses gibt es eben i. d. R. kein Büro oder keinen Shop, in dem du dich und dein Angebot präsentieren kannst.
(Für die meisten ist aber eben genau DAS der Vorteil schlechthin. 😉 )

Wenn du also deine Personal-Brand nicht p e r s ö n l i c h präsentierst, ist es keine Personal-Brand mehr.
Wenn deine Personal-Brand kein Gesicht hat, weil dir vielleicht „das ganze Facebook- und Instagram-Trara“ zu blöd ist, ist sie keine Personal-Brand.
Sorry, aber diesen Glaubenssatz musst du überwinden – sonst ist eine Personal-Brand leider nichts für dich.

Pst! Content-Marketing funktioniert übrigens auch für introvertierte und eher schüchterne Texter:innen!

  • Klar ist es noch authentischer, wenn du dich auch über bewegte Medien, d. h. in Videos oder Storys, zeigst – generell kannst du deine Persönlichkeit aber auch einfach über das Medium zeigen, das für Kund:innen letztendlich am relevantesten ist: deine Texte!
  • Nicht jede:r Texter:in ist auch automatisch ein geborener Speaker! Videos zu machen, kann man aber auch lernen und langsam damit warmwerden. Und irgendwann ist es sogar wie Fahrradfahren. 😉
  • Ganz besonders Kaltakquise wird durch Content-Marketing obsolet: Denn das, was für potenzielle Kund:innen zählt, ist dein Content – egal ob Text oder Video. Drück dich und deine Personal-Brand so aus, wie du dich am wohlsten fühlst. Auch als eher introvertierte Persönlichkeit.

Mindset-Fail # 5:
Folge einem einzigen Plan mit Scheuklappen gegenüber dem großen Ganzen und du wirst scheitern

Ja, das Internet ist überwältigend – ganz besonders ist es mittlerweile gepflastert mit Möglichkeiten, von denen du oft nicht gleich erkennst, welche die „richtige“ ist.
Dieses überwältigende Gefühl kann dich lähmen und dich dann entweder in Entscheidungszweifeln ertrinken oder auch einen bestimmten Weg wählen lassen … mit dem du dann aber trotzdem unglücklich sein kannst.

Ja, ich bin Coach und habe einen Weg für mich und Gleichgesinnte gefunden, der in meinen Augen einen authentischen, erfolgreichen und ja, auch glücklichen Texter aus dir machen kann.
Aber ich hab weder die Weisheit mit dem Löffel gefressen, noch bin ich ein allwissender Guru, der DEN Weg zum Erfolg gefunden hat.
Nein, ich hab eine MÖGLICHKEIT gefunden, die dir gefallen kann oder nicht. Die zu dir passen kann oder nicht. Die dir zum Erfolg verhelfen kann oder auch nicht.

Ja, was denn nun??

Halte die Augen offen und orientier dich an dem, was mit deinen Überzeugungen, deinen Werten und deiner Persönlichkeit am besten harmoniert.
(Aus mir wird auch der beste Coach keine zweite Vanessa Lau machen. Das passt einfach nicht zu mir und das ist aber auch völlig in Ordnung.)

Halte die Augen offen und lass dich inspirieren, bis du den Weg gefunden hast, der zu dir und deiner Persönlichkeit passt. Es gibt aber nicht den EINEN Weg und du MUSST gar nichts.

Fazit zu Mindset-Fails:

Dein Mindset ist die entscheidende Zutat für deine erfolgreiche Selbstständigkeit.
Nicht erfolgreich in den Augen anderer, was dir vielleicht deine Familie oder deine Freunde eintrichtern wollen oder an was du dich verschwommen aus einer BWL-Vorlesung erinnerst.

Erfolgreich für DICH und DEIN Leben.

Und dieses Mindset zuzulassen, ist die entscheidende Verantwortung, die jede:r Selbstständige eingehen sollte.
Im Endeffekt ist es das einzige Muss, das dich durchhalten lässt.
Scheitern lässt.
Aber auch die Krone rücken und wieder aufstehen lässt.

Wenn du denkst, dass ich der richtige Partner als Unterstützung für deinen Weg bin, komm in meine private Facebook-Gruppe zu Gleichgesinnten, die ebenfalls diesen Weg gehen wollen.
Wir unterstützen uns dort mit Motivation und Inspiration auf dem Weg als Texter:in mit einer Personal-Brand.

Sonst: Halte die Augen offen – du wirst definitiv DEINEN Weg finden – egal ob hier oder woanders.

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