Die Krux mit sprachlichen Zweifelsfällen

Das Phänomen sprachlicher Zweifelsfälle ist allgegenwärtig.

Ständig kommt man als Sprecher und Hörer in Situationen, in denen man sich nicht für eine der möglichen Varianten entscheiden kann, die unsere Sprache zur Verfügung stellt.

Und im Deutschen ist dies tatsächlich sehr, sehr vielfältig – was der Komplexität unserer Sprache geschuldet ist.

Wieso, weshalb, warum?

Unterschiedliche Normsysteme, öffentliches Sprachbewusstsein, Peergruppen, zugrunde liegende Sprachtheorien, … – jeden Tag eine neue Herausforderung!

Beispielsweise mag es in deinem Freundeskreis gang und gäbe sein, eine bestimmte Ausdrucksweise „cool“ abzukürzen, oder auf WhatsApp spezifische Schreibweisen zu verwenden, was allerdings bei einer schriftlichen Bewerbung oder im Bewerbungsgespräch nicht unbedingt von Vorteil ist.

Dieser Zweifel gilt in der Regel der Frage, inwiefern ein sprachliches Phänomen standardsprachlich als korrekt bzw. inkorrekt gesehen wird bzw. zu gelten hat.

Sprachliche Zweifelsfälle entstehen durch die Existenz von kontinuierlichem und historisch bedingtem Sprachwandel, täglichem Sprachkontakt mit unterschiedlichen Dialekten, Fachsprachen, Ausdrucksweisen und Sozialgruppen sowie durch Konflikte mit bestehenden Regelwerken, die auf unterschiedliche Art und Weise Anspruch auf Richtigkeit einfordern (wie z. B. der Duden, Rechtschreibreformen, interne Unternehmens-Begriffsdefinitionen etc.)

Oft entsteht die Frage nach „gutem, richtigem oder normalem Deutsch“

Aber was ist „gut, richtig oder normal?“
Und: Besteht ein Normierungsbestreben der Sprachöffentlichkeit?

Solange man seine Sprache der entsprechenden Peergruppe, Situation etc. anpasst und sich der Unterschiede bewusst ist, ist alles gut.

Um meinen früheren Dozenten zu zitieren: „In der zweifelnden Reflexion über Varianten liegt immer eine Form von bewusster Überlegung!“

In Bezug auf diese Überlegungen kann sogar behauptet werden, dass Zweifelsfälle sozusagen einen SKANDAL der modernen Sprachwissenschaft repräsentieren.

Leider findet von daher eher selten ein konstruktiver Austausch zwischen der fachspezifischen Linguistik, „geltenden“ Regelwerken und sprachinteressierten Kreisen der Öffentlichkeit statt.

Sprachlich Interessierte haben jedoch dahingehend immer ein Orientierungsbedürfnis!

Was dagegen tun?

Also, keine Angst vor sprachlichen Zweifelsfällen!

Lebt unsere wunderschöne deutsche Sprache, verwendet intuitiv gelernte Ausdrucksweisen, Sprachmuster und Schreibungen und falls ihr euch nicht sicher seid: Nutzt oben genannte Quellen, reflektiert und lernt dazu!

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